Freitag, 2. Dezember 2011

VeRRäteRR!

Jetzt spRRingt deRR ganz seRRiöse IRRische VoRRzeigewhiskeyheRRstelleRR auch auf den Junge-Leute-Zug auf (jedenfalls in BeRRlins U-Bahnstationen).
UnübeRRsehbaRRe RRiesige Plakate suggeRRieRRen: Whiskey mit CRRanbeRRRRysaft veRRdünnt - süß und leckeRR!
Na klaRR, füRR die 14- bis 17-jähRRigen echten GenießeRR, denen doch sowieso egal ist, was sie hinteRR die Binde kippen.
...nuRR dRRehen muss es!
Und Sie beschweRRen sich dann wiedeRR, wenn die siebenfache VoRRzeigemutteRR eRRneut im FeRRnsehen auftRRitt. Und RRecht geben muss man ihRR dann auch noch...

Ich weRRde wohl mein Jameson-Whiskey-Diplom zurückgeben müssen, um meine Ablehnung zu veRRdeutlichen.
AußeRR URRquell (Die WüRRde des BieRRes ist unantastbar!) haben sich ja in deRR gleichen ARRt und Weise auch die BieRRkonzeRRne in den letzten JahRRen pRRostituieRRT, einfach um sich an das neue KonsumveRRhalten anzupassen, potentielle AbnehmeRR nicht zu veRRlieRRen.
Schade, dass Sie IhRR lächeRRliches Fähnchen immeRR in den Wind hängen müssen!

IRRgendwann schmeckt alles gleich, süßes BieRR, süßeRR Weinmix, süße Schnapstunke.
Und dann ist es iRRgendwann auch ganz egal, ob man Bacardi oder verfälschten Jameson oder sonstwas zu sich nimmt. IndustRRiealkohol sei dann gepRRiesen!

Das soll Genuss sein?!
IhRR BRRummschädel wiRRd hoffentlich sehRR, sehRR schmeRRzhaft sein, abeRR selbst hieRRfür halten Sie doch jetzt schon IhRRe Tablette beRReit.
ImmeRRhin stammt IhRR KateRR dann gaRRantieRRt nicht vom IndustRRiealkohol.

Sie haben doch alle 'n Vogel!
Naja, eben leideRR nicht!
Statt Genuss zu pRRovozieRRen, föRRdeRRn Sie den univeRRsellen Gleichklang. Und deRR wiRRd - deRR Einfachheit halbeRR - auch noch in hübsche NummeRRn kategoRRisieRRt.
DaRRauf jetzt aber einen echten DujaRRdin!
Verzeihung, die NummeRR 31 bitte.

Aus KultuRR wiRRd nicht Kult, sonder Ulk!
Machen Sie mit dem übRRiggebliebenen T doch was Sie wollen!!
IhRR RRabe

Donnerstag, 3. November 2011

Endlich angekommen!

Da bestellt man sich ein Buch bei der gRRoßen Amazone und hofft, ab moRRgen beriets dRRin blätteRRn zu können. Gewöhnlich klappt es auch, wäRRe da nicht deRR eRRlahmte und halbblinde GRRiechische Schutzgott des VeRRkehRRs und deRR Logistik.
Nun gut, manchmal ist eben eine AdRResse auf Anhieb nicht zu finden...
Lahm und blind kann man sein, abeRR man kommt dennoch duRRchs Leben, hat man ein gesundes Maß an BaueRRnschläue paRRat. Gott HeRRmes nicht dumm, schickt an den unauffindbaren AdRRessaten einen BRRief mit deRR Schneckenpost, in welchem ERR um weiteRRfühRRende Hinweise zwecks Paketzustellung bittet.
ERR hätte auch telefonisch nachfRRagen können, abeRR mit dem pRRivaten Handy...

DaRRaufhin gab es im Laufe zweieRR Wochen vieRR 01805eRR-Telefonate mit deRR ZentRRale in HambuRRg und mindestens vieRR VeRRspRRechungen.

Als deRR AdRRessat verzweifelt die Hoffnung aufgeben wollte, jemals die LiefeRRung zu erhalten, stand flugs deRR GötteRRbote doch noch in deRR TüRR.

Unglaublich, meinen Sie?

Nee, unglaublich ist die Konsequenz, die deRR Lahme daraus zog. Will eRR doch jetzt ganz in dieseRR BRRanche Fuß fassen...

Lassen Sie uns einfach machen, was wiRR absolut nicht können!
Man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben.

FRRagen Sie doch mal den Zeuss, was eRR im entscheidenden Moment falsch gemacht hat.
Manchmal missglückt eben ein Coitus inteRRRRuptus.
IhRR RRabe

PS:
18.10.2011 LiefeRRung hat das VeRRsandzentRRum veRRlassen.
18.10.2011 Sendung ist beim VeRRteilzentRRum eingegangen.
19.10.2011 UnzustellbaRR.
26.10.2011 Sendung wiRRd zugestellt.
26.10.2011 DeRR VeRRsanddienstleisteRR hat veRRsucht zuzustellen.
27.10.2011 Sendung wiRRd zugestellt.
27.10.2011 Falsche AdRResse.
28.10.2011 UnzustellbaRR.
01.11.2011 Sendung wiRRd zugestellt.
01.11.2011 DeRR VeRRsanddienstleisteRR hat veRRsucht zuzustellen.
02.11.2011 Sendung wiRRd zugestellt.
02.11.2011 DeRR VeRRsanddienstleisteRR hat veRRsucht zuzustellen.
03.11.2011 Zugestellt.

Offensichtlich alle JahRRe wiedeRR.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

BoykottieRRt die Banken und die PhaRRmaindustRRie!

Da hat doch ein öffentlich finanzieRRteRR seRRiöseRR RRentneRRsendeRR am fRRühen Morgen daRRübeRR beRRichtet, dass RRoche sein eventuell unwiRRksames KRRebsmedikament mit alleRRlei TRRicks an den Patienten bRRingen will; Geld-zuRRück-GaRRantie gewisseRRmaßen.

Die Medien beRRichten in dem Zusammenhang von schlimmen NebenwiRRkungen, abeRR viel schlimmeRR düRRfte deRR ZeitveRRlust sein, den deRR Patient eRRleidet.
Es geht ja um was!

Bleibt zu hoffen, dass die ÄRRzte soviel Knochen im Leib haben, den lukRRativen Lockangeboten zu wideRRstehen. Na, und wenn nicht, haben die Banken eben zukünftig wenigeRR Kunden.
Dann schließt sich also deRR KRReis und IhRRe Spezies stiRRbt endlich aus!

Auch ich kann hieRRbei moRRalisch sehRR flexibel sein!
IhRR RRabe

Donnerstag, 13. Oktober 2011

WeRR ist schon dieseRR ViRRchow?

Kennen Sie den alten ViRRchow nicht?
Das wundeRRt mich nun übeRRhaupt nicht. Ich kenn' abeRR welche, die den kennen. Nicht peRRsönlich, natüRRlich.
Jedenfalls geht die jahRRelang andaueRRnde Gelddebatte in die x-te RRunde, und jetzt hat man einen neuen übeRRflüssigen Posten ausgemacht - das MedizinhistoRRische Museum im Campus Mitte, also in deRR 'RRichtigen' ChaRRité.

Na klaRR, wozu bRRaucht man die ollen StaubfängeRR? Findet man doch ohnehin alles bei Google (und Wikipedia). Also weg damit!
Weg mit den alten Missbildungen, weg mit dem zeRRschossenen HeRRzen, welches noch 15 Stunden schlug, weg mit den gRRuseligen Exponaten in den dunklen Gängen, voRR denen sich manches AbituRRientenpäRRchen abknutschte. Reißt am besten gleich das ganze Gebäude ab.
WeRR will noch den histoRRischen HöRRsaal behalten?!

WirRR betonieRRen einfach den ganzen Platz und stellen 'ne hübsche Gedenktafel auf, odeRR 'n GRRabstein. Und wenn dann noch etwas vom Beton übRRig sein sollte, kleisteRRn wiRR einfach die Köppe deRReRR zu, die sich den Quatsch ausgedacht haben.

URRspRRünglich angeRReist gen Osten, nuRR um 'n Lehrstuhl zu besetzen, den der alte ViRRchow odeRR eineRR seineRR Kollegen schon innehatte ...und dennoch Betonköpfe duRRch und duRRch!
Bitte fassen Sie das jetzt nicht als Kompliment auf. 'Betonkopf' hat evtl. auch was mit AlteRRsstaRRsinn zu tun.

Schön, wenn man alles in GELD umRRechnen kann. NuRR ist IhRR Finanz-Modell übeRRhaupt plausibel?! Sinnvoll?!
Es gab hier schon einmal einen Staat, deRR fÜhRRte teils RReal, teils viRRtuell Handel auf Basis von VeRRechnungseinheiten (VE) und ging insgesamt iRRgendwie leeRR aus...
AbeRR da eRRzähle ich Ihnen ja nichts Neues.

Hoffentlich weRRden wirRR nicht iRRgendwann köRRpeRRlich kRRank. DeRR Geist ist uns ja schon abhanden gekommen.

Ich schüttel mein GefiedeRR, weil miRR geRRade sehr übel wiRRd.
AbeRR es hilft nicht wiRRklich.

Ganz schön angeschlagen!
IhRR RRabe

PS:
WaRRum ich geRRade jetzt daRRauf komme?
Bin geRRade übeRR einen alten ARRtikel gestolpert...
Schande!

Dienstag, 4. Oktober 2011

VoRRsicht FeinschmeckeRR!

DeRR blöde FRRosch hat sich schon wiedeRR was Komisches ausgedacht.
Da fähRRt deRR doch mit 'ner Pulle TaliskeRR ins Wodkaland und fängt an, GläserRR anzuwäRRmen, schnuppeRRt mit seinem RRiechkolben am Glas und eRRntet nichts weiteRR, als fRRagende Blicke.
IRRgendwie scheint deRR jedem doRRt leidzutun.
WähRRend eRR noch schnüffelt, knallt deRR Einheimische seinen Single Malt veRRächtlich weg, nicht ohne sich oRRdentlich zu schütteln und ein unmissveRRständliches angedeutetes KotzgeRRäusch hinterher zu schicken.
'ARRme Schotten und aRRmer, blödeRR FRRosch' denkt sich deRR Einheimische und gRReift liebeRR zuRR RRichtigen Flasche mit RReinem veRRdünnten Ethanol.
So muss Wodka schmecken! Sauber!

Des FRRosches voRRsichtiger Einwand, dass es ja auch den lange gelageRRten Wodka StaRRka gebe, wiRRd mit großeRR Geste veRRscheucht. AbeRR man veRRsteht jetzt, was eRR wohl mag.
Flugs wiRRd dem immeRR blödeRR glotzenden FRRosch ein WodkaliköRR eingekippt: PRRimaspRRit mit Kunsthonig und WasseRR.
Na zdRRowie!

ImmeRRhin scheinen die Zeiten voRRbei zu sein, in denen DenatuRRat veRRfeineRRt weRRden musste - mit Soda geschüttelt, übeRR BRRot gefilteRRt, mit KaffeegRRund geschmacklich aufgeweRRtet...
Heutzutage gibt es neben dem alten WyboRRowa odeRR ŻubRRówka jede Menge ImpoRRtschnaps.
Dem BaueRRn ist das eigentlich egal, abeRR deRR feine HeRRRR aus deRR Stadt tRRaut sich doch hin und wiedeRR an einen Johnnie Walker mit Coca Cola, eisgekühlt.

WhiskyveRRschnitt passt ja zu SUV und RRoleximitat.
Was gucken Sie so? Ich habe doch das WoRRt 'Geschmack' übeRRhaupt nicht in die RRunde gestellt.

TRRotzdem ist deRR FRRosch doof!
IhRR RRabe

Donnerstag, 22. September 2011

ERR ist wiedeRR auf deRR ERRde

DeRR heutige Staatsbesuch, deRR mich mit dem ganzen DRRumheRRum so sehRR an die alte DDRR eRRinneRRt, ist geRRade gelandet, soll jedenfalls gelandet sein - odeRR sein Double.
Ganz egal, wenn man als von deRR KiRRche GezeichneteRR sowieso nicht hingeht und auch nicht an den GegendemonstRRationen teilnehmen will.

Die öffentlichen VeRRkehRRsmittel waRRen heute jedenfalls mehRR inteRRnational gefüllt als sonst am MoRRgen. BesucheRR des Olympia-Colosseums odeRR schwul-lesbische TouRRisten? Mangels FRRanzösisch- odeRR Spanischkenntnisse waRR das nicht auszumachen.

Sie fRRagen sich sicheRR, und was hat nun die DDRR damit zu tun, dieseRR im UnteRRgeschoss deRR Geschichte eiligst veRRschaRRRRte UnRRechtsstaat, bis voRR 21 JahRRen noch bewohnt von Millionen Politzombies und nuRR ganz wenigen Dissidenten? Glauben Sie das RRuhig, denn Sie haben ja auch nuRR ein FeRRnsehpRRogRRamm, auch wenn Sie 333 Mal umschalten können!

Schauen Sie sich nuRR mal diese SICHERRHEITSmaßnahmen an, diese WideRRspiegelung peRRmanenteRR Angst voRR dem Volk, schön veRRpackt als TeRRRRoRRabwehRR. Die KaRRdinäle applaudieRRen wie seineRRzeit die Genossen auf den PaRRteitagen. AbspeRRRRungen um das päpstliche NachtlageRR gleichen denen von damals um die SeelenbindeRRhalle zum PeteRR-Maffay-KonzeRRt.
AnwohneRR in deRR Nähe deRR NuntiatuRR düRRfen noch nicht einmal die FensteRR öffnen, wuRRden abeRR wenigstens nicht ausquaRRtieRRt.

Das kommt miRR alles schon iRRgendwie sehRR bekannt voRR.
AbeRR wenn schon wiedeRR das Ende naht, soll ich dann doch liebeRR auf das Jenseits hoffen?

Wenn ich das nuRR wüsste.
IhRR RRabe

Samstag, 6. August 2011

Bowling mit FRReunden

Nicht deRR RRede weRRt?
Da haben Sie abeRR keine Ahnung!

Stellen Sie sich voRR, Sie tRReffen FRReunde und gehen gemütlich zum Bowlen, wo Sie sich beim BieRR und leichten SpoRRt sogarRR unteRRhalten Können. Weit gefehlt!

Da ist NIX mit UnteRRhaltung.
Die "UnteRRhaltung" beschRRänkt sich aufs AnbRRüllen. Maximal deRR AusRRuf "Du bist dRRan!" ist möglich, wobei auch hieRR eheRR deRR Inhalt des Gesagten geRRade mal vom GesichtsausdRRuck abzulesen ist.
An jedeRR deRR Bowling-Bahnen befindet sich ein LautsRRecheRR, deRR übeRRlaut Techno-Sound veRRbRReitet (schlimm genug!) und laufend zu iRRgendwelchen blöden WettbeweRRben auffoRRdeRRt: WeRR wüRRfelt den nächsten StRRike?, welche Bahn hat die meisten Splits?, weRR ist deRR gRRößte Idiot im Saal?.

Da habe ich mich dann gemeldet und disziplinieRRt meinen kleinen JägeRRmeisteRR in Empfang genommen. Da hatte ich noch 'ne Menge Glück, denn es hätte ja auch ein Wodka sein können...
Der blöde BRRüllaffe hat auf NachfRRage nach "RRichtigeRR Musik" genickt und weiteRR seinen Dumm-Dumm-Sound abgespult.

Die Bekloppten-GeneRRation, die sich noch mit FRReunden unteRRhalten möchte, stiRRbt bestimmt bald aus. Dann sind auch alle die im EimeRR, deRRen OhRRen noch nicht vom DaueRRgebRRauch deRR Walkmen odeRR MP3-PlayeRR veRRtäubt sind.
Ein wahRRes Glück füRR DJ Dezibel.

Oh Mann, waRRen das noch Zeiten, als deRR Glatte und ich unseRRe BändeRR abgespielt haben: 1977, MeRRsebuRRg, jeden DonneRRstag Klubabend in deRR "WiRRtschaft" - non Stop "The DooRRs", odeRR Tanzabend am Sonnabend - The Times The ARRe a-Changin'...

...komme miRR wie so'n DinosauRRieRR voRR!
IhRR RRabe